HANS IHMSEN
Chiropraktor
(Canadian Memorial Chiropractic College, Canada)
Heilpraktiker
 
 Bödekerstr. 31, 30161 Hannover
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Chiropraktik - eine alte Heilmethode   
  

Die Behandlung der Wirbelsäule durch Handgriffe ist seit ca. 5000 Jahren bekannt. Sogar bei  Hippokrates finden sich mehrere Berichte über eine manuelle Wirbelsäulen- therapie.  

Der Amerikaner D.D. Palmer begründete im Jahr 1895 in Davenport, Iowa, eine Behandlungsmethode, die er als „Chiropraktik“ bezeichnete.  

Das Wort Chiropraktik bedeutet  „mit der Hand behandeln“.   

Es handelt sich hierbei um eine Behandlungsmethode, die ohne  Medikamente, Injektionen oder Operationen durchgeführt wird. Heute ist die Chiropraktik weltweit gesehen der größte naturheilkundliche Berufsstand überhaupt. Sie ist  wissenschaftlich gesichert und schulmedizinisch voll anerkannt.  

Es gibt weltweit etwa 60.000 Chiropraktoren. In Deutschland gibt es 60 an einem Chiropraktik College ausgebildete Chiropraktoren, die im Verband Deutsche Chiropraktoren Gesellschaft organisiert sind.  
  
 

 Was ist Chiropraktik ?   
Chiropraktik ist eine selbständige Disziplin der wissenschaftlichen Heilkunde. Sie befaßt sich diagnostisch und therapeutisch in erster Linie mit jenen Krankheitsgeschehen, denen reversible, also umkehrbare Störungen der Statik und Dynamik des menschlichen Körpers zu Grunde liegen.  

Eine zentrale Bedeutung kommt dabei den Gelenken im Bereich der Wirbelsäule zu, die z. B. infolge eines Unfalls, einer Prellung oder auch nur einer „falschen“ Bewegung blockieren können. Ein blockiertes Gelenk kann in einer funktionellen Fehlstellung lange Zeit verharren und beschwerdefrei sein. Es kann aber auch zu scheinbar unerklärlichen Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Muskelverspannungen und Fehlhaltungen führen.  

 Darüber hinaus können über reflektorische Vorgänge auch funktionelle organische Störungen, z. B. nervöse Herz-, Magen- oder Darmstörungen ausgelöst werden. Blockierungen können durch ihre Auswirkungen auf das Nervensystem sehr unterschiedliche Beschwerden verursachen, die z.T. jahrelang bestehen können, ohne daß die Ursache der Beschwerden in der Wirbelsäule vermutet wird.  

Die Aufgabe des Chiropraktors ist es, solche Störungen zu diagnostizieren und nach sorgfältiger Klärung der Ursachen zu behandeln.  

 Vor Aufnahme einer Behandlung wird eine genaue Krankengeschichte aufgenommen, wobei nicht nur die gegenwärtigen Beschwerden wichtig sind, sondern auch nach früheren Krankheiten, Operationen, Unfällen usw. gefragt wird.  

 Auf die Anamnese folgt die eigentliche Untersuchung, bei der zuerst die Haltung und  
 Beweglichkeit des Patienten begutachtet wird. Daraufhin werden verschiedene neurologische und orthopädische Tests durchgeführt, aber auch, wenn nötig, andere Körperfunktionen untersucht (z. B. Blutdruckmessung u. a. m.). Ziel der Untersuchung ist es, ein möglichst vollständiges Bild vom Gesundheitszustand des Patienten zu bekommen.  

 Häufig sind zur Sicherung der Diagnose auch Röntgenaufnahmen erforderlich. Nach erfolgter diagnostischer Abklärung und Lokalisation der entsprechenden Störung wird dann, sofern der Fall in den Kompetenzbereich des Chiropraktors gehört, die Indikation gestellt und ein Behandlungsplan aufgestellt. In Fällen von Nicht- oder nur teilweiser Zuständigkeit empfiehlt der Chiropraktor den Patienten an allgemeinmedizinische oder fachärztliche Behandlung.  

Die eigentliche chiropraktische Behandlung besteht in spezifischer sanfter Manipulation oder Mobilisation der gestörten Wirbelgelenke. Auf diese Weise werden blockierte Gelenke wieder beweglich gemacht und die Gelenkflächen in korrekte Beziehung zueinander gebracht. Falls nötig wird diese Behandlung ergänzt durch Maßnahmen, welche die Funktionstüchtigkeit des Bewegungsapparates möglichst vollständig wiederherstellen sollen: z. B. physio-therapeutische Anwendungen, orthopädischer Ausgleich eines verkürzten Beines, Beratung in Bezug auf Haltung, Schlafgewohnheiten und mögliche Fehlbelastungen, sportliche Betätigung, usw.  

 Kernstück der chiropraktischen Tätigkeit ist die gezielte manuelle Behandlung gestörter Gelenke,  wobei das betreffende Gelenk leicht über seine normale Bewegung hinaus bewegt wird, jedoch ohne daß hierbei seine anatomischen Grenzen überschritten werden.  

Oft ist hierbei ein Knacken zu hören (das jedoch für den Erfolg der Manipulation nicht  
ausschlaggebend ist), bei dem es sich um eine kleine Gasexplosion im Gelenk handelt und nicht, wie oft vermutet, um Reiben der Gelenkflächen aufeinander. Es wird jedoch nicht eingerenkt, d. h. es werden keine Überdehnungen vorgenommen oder gar ein „Ausleiern“ des Bandapparates herbeigeführt.  

 Durch einen qualifizierten Chiropraktor ausgeführt, besteht die Möglichkeit, mit bestimmten Techniken die Gelenkfunktion soweit wieder herzustellen, daß es zu einer Besserung der Beschwerden kommen kann, auch wenn sie häufiger angewendet werden müssen 

In diesem Zusammenhang kann es auch zu einer Normalisierung der mit der Gelenkfunktion im Zusammenhang stehenden Teile des Nervensystems kommen und der dadurch versorgten Organe. 

  
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  letzte Änderung: 11.09.2010 (© Hans Ihmsen) 
 
 
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