HANS IHMSEN
Chiropraktor
(Canadian Memorial Chiropractic College, Canada)
Heilpraktiker

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Die Wirbelsäule

Im Zentrum der Chiropraktik steht die Wirbelsäule, so wie Auswirkungen von Störungen in der Bewegung der Wirbelsäule auf das Nervensystem und den gesamten Organismus. 

Die Wirbelsäule ist das zentrale Organ des Bewegungsapparates. Ihre Aufgabe ist es, dem Menschen die aufrechte Haltung zu ermöglichen und dadurch als elastische und sprungfederartige Stützsäule zu fungieren. Weiterhin schützt sie das empfindliche Rückenmark

Die Wirbelsäule besteht aus Wirbeln, Bandscheiben, Bändern und Muskeln. Es lassen sich drei Abschnitte erkennen: Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Jeder dieser Abschnitte hat ganz spezielle Bewegungseigenschften und Funktionen.

      - Die Lendenwirbelsäule besteht aus 5 großen Wirbeln mit kräftigen  Bandscheiben, die die Bewegung des Oberkörpers in alle Richtungen erlaubt, und gleichzeitig in der Lage ist, große Belastungen wie Laufen, Heben, Tragen und Springen normalerweise unbeschadet zu überstehen. Die Lendenwirbel setzen auf dem Kreuzbein auf. Dieses wiederum ist über starke Bänder über das Ilio-Sakral-Gelenk mit dem Beckenring  verbunden. Am unteren Ende des Kreuzbeins findet sich das Steißbein.

     - Die Brustwirbelsäule besteht aus 12 Wirbeln, die mit den 12 Rippenpaaren verbunden sind. Hierdurch ist dieser Abschnitt zwar relativ unbeweglich, gibt jedoch empfindlichen Organen wie Lunge und Herz sehr guten Schutz.

     -  Die Halswirbelsäule mit ihren 7 kleinen Wirbeln ist der beweglichste Abschnitt der Wirbelsäule. Über den ersten Wirbel, den Atlas, trägt sie den ca. 10 kg schweren Kopf. Über den 2. Wirbel, den Axis, findet die Drehung des Kopfes statt. Die unteren Halswirbel erlauben durch ihren großen Bewegungsspielraum eine hohe Flexibilität und Bewegungen in alle Richtungen. Durch diesen hohen Grad an Bewegung ist die Halswirbelsäule jedoch der verletzlichste Abschnitt der Wirbelsäule.

Zwischen zwei Wirbeln befindet sich die Bandscheibe. Ihre Funktion ist zum Einen die Herstellung einer beweglichen Verbindung zwischen den Wirbeln, zum Anderen als Stoßdämpfer zu dienen. Verschiedene Bänder und Muskeln stabilizieren die Wirbelsäule und erlauben doch gleichzeitig ihren größtmöglichen Bewegungsspielraum. 

Die Wirbelsäule von der Seite gesehen zeigt mehrere physiologische (normale) Kurven, die man in der Lenden- und Halswirbelsäule Lordose, und in der Brustwirbelsäule Kyphose nennt. Diese Kurven verstärken die Stabilität der Wirbelsäule bei großen Belastungen und erlauben ihr doch gleichzeitg elastisch zu bleiben. Jeweils zwischen zwei Wirbeln verläßt ein Nervenpaar den Rückenmarkskanal. Diese teilen sich auf in unzählige kleine und kleinste Nerven um selbst den entferntesten Teil des Körpers zu versorgen. 
Hierdurch wird verständlich, daß unser Wohlbefinden zu einem großen Teil auch vom gesunden Zustand unserer Wirbelsäule abhängig ist. 


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 letzte Änderung: 28.08.2010 (©Hans Ihmsen)

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